Goldene Ehrennadel an Sabine Poschmann MdB

Schilder- und Lichtreklamehersteller verleihen Goldene Ehrennadel an Sabine Poschmann MdB

Zentralverband Schilder und Lichtreklame (ZVSL) ehrt verdiente Politikerin mit höchster Auszeichnung des Bundesinnungsverbands / Maßgeblich die Interessen des Handwerks bei der Rückkehr zur Meisterpflicht unterstützt

Die Dortmunder Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann (SPD) ist am Montag mit der Goldenen Ehrennadel des Zentralverbands Schilder und Lichtreklame (ZVSL), Bundesinnungsverband der Schilder- und Lichtreklamehersteller, ausgezeichnet worden. Martina Gralki-Brosch, Vorsitzende des Verbands und Bundesinnungsmeisterin, überreichte die Auszeichnung im Beisein weiterer Vertreter des Handwerks bei einem gemeinsamen Treffen am Phoenix-See in Dortmund. „Sie haben sich bei der Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Gremien als Fürsprecherin für unser Handwerk eingesetzt”, so Martina Gralki-Brosch in ihrer Laudatio. „Unsere Betriebe sind Ihnen zu großem Dank verpflichtet. Auch dank ihrer Initiative werden in den kommenden Jahren bundesweit deutlich mehr junge Menschen in einem qualifizierten Meisterbetrieb unseres Gewerks eine solide Ausbildung absolvieren und unsere Kunden werden sich auf die qualitativ meisterlichen Leistungen unserer Betriebe verlassen können.” Sabine Poschmann, die stellvertretende wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für den Mittelstand und das Handwerk ist, bedankte sich bei den anwesenden Verbands- und Innungsvertretern für die Ehrung, und versprach, sich auch in Zukunft für die Interessen des Handwerks in der Region und in ganz Deutschland stark zu machen.

Rückkehr zur Meisterpflicht war großer Schritt
Am 1. Januar 2020 waren mit Inkrafttreten der neuen Handwerksordnung (HwO) in Deutschland 12 von insgesamt 53 Handwerksberufen wieder meisterpflichtig geworden, darunter auch das Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerk. 2004 hatte die damalige Bundesregierung im Rahmen der Agenda 2010 mit der Novelle der Handwerksordnung viele Berufe für zulassungsfrei erklärt. Seinerzeit war es vor allem darum gegangen, Existenzgründungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu erreichen. „Das ist im Rückblick nicht gelungen“, erklärt Martina Gralki-Brosch. „Im Gegenteil, es haben sich immer mehr Kleinstbetriebe gebildet, die zumeist weder den Qualitäts- noch Sicherheitsanforderungen gerade in gefahrgeneigten Handwerken entsprachen und kaum ausbildeten. Wir haben 15 Jahre für die Rückkehr zur Meisterpflicht gekämpft und sind froh, dass unser Handwerk auch Dank engagierter Bundestagsabgeordneter wie Frau Poschmann wieder eine meisterliche Zukunft hat.“