Deutsche Meisterschaft im Handwerk 2025
19. November 2025
Deutsche Meisterschaft im Handwerk 2025 – Exzellenz im Schilder- und Lichtreklamehandwerk im Fokus

Am 13. November 2025 war das Ausbildungszentrum Baugewerbe in Dortmund-Körne erneut Schauplatz eines der bedeutendsten Wettbewerbe des deutschen Handwerks: der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH) – German Craft Skills. Der Zentralverband Schilder und Lichtreklame (ZVSL) richtete wie jedes Jahr den Bundesentscheid im Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerk aus.
Strahlende Siegerin 2025: Natascha Hartmann
Die diesjährige Bundessiegerin heißt Natascha Hartmann aus Flensburg (Schleswig-Holstein). Ausgebildet wurde sie im Betrieb Carline Fahrzeugbeschriftung GmbH in Handewitt. Mit ihrem herausragenden Können setzte sie sich an die Spitze der talentiertesten Nachwuchskräfte Deutschlands.
Als Bundessiegerin repräsentiert Natascha Hartmann ihr Gewerk nun auch bei der feierlichen Abschlussveranstaltung am 5. Dezember 2024 im Palmengarten Frankfurt, bei der insgesamt 130 nationale Siegerinnen und Sieger geehrt werden – ein Höhepunkt für alle Beteiligten.
Ein Wettbewerb mit Tradition und Zukunft
Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks – früher unter dem Namen PLW bekannt – blickt auf mehr als 70 Jahre Geschichte zurück. Seit jeher verfolgt er zwei große Ziele: außergewöhnliche handwerkliche Leistungen sichtbar zu machen und die Attraktivität der dualen Ausbildung zu stärken.
Um den Wettbewerb weiter zu modernisieren, wurde er im vergangenen Jahr neu ausgerichtet. Unter dem Namen „Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“ sowie mit einem frischen Markenauftritt gewinnt der Wettbewerb zusätzlich an Strahlkraft und öffentlicher Wahrnehmung.
Ein starkes Zeichen für das Handwerk
Mehr als 3.000 junge Handwerkerinnen und Handwerker nahmen in diesem Jahr an der Deutschen Meisterschaft im Handwerk teil – ein eindrucksvoller Beleg für die Vielfalt, Leistungsfähigkeit und Zukunft des Handwerks in Deutschland.
Herzlichen Glückwunsch an Natascha Hartmann und alle Teilnehmenden!
Mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrem handwerklichen Können zeigen sie, wie lebendig und innovativ das deutsche Handwerk ist.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, eine spannende Jahreshauptversammlung in Münster liegt hinter uns. Spannende Vorträge, interessante Gespräche und die Nachwahlen in den Vorstand standen auf der Tagesordnung. Für mich ein besonderer Moment – ein Moment der Dankbarkeit, aber auch der Verantwortung. Nach 15 Jahren als stellvertretender Bundesinnungsmeister ist es mir eine große Ehre, nun dieses Amt des Bundesinnungsmeisters übernehmen zu dürfen. Ich danke den Delegierten von Herzen für das Vertrauen, das Sie mir entgegengebracht haben. Dieses Vertrauen ist für mich nicht nur Auszeichnung, sondern zugleich Verpflichtung gegenüber unserem Handwerk, gegenüber unseren Betrieben – und gegenüber den Menschen, die täglich mit Leidenschaft und Können für Qualität stehen. Ein besonderer und wichtiger Punkt der Dankbarkeit gilt meiner Vorgängerin Martina Gralki Brosch. Sie hat über viele Jahre hinweg mit großem Engagement, Klarheit und Verlässlichkeit die Interessen unseres Gewerks vertreten. Unter ihrer Führung wurden wichtige Weichen gestellt – insbesondere auch in Zeiten, in denen es darum ging, unserem Handwerk politisch Gewicht und Gehör zu verschaffen. Ihr Einsatz für die Stärkung der Meisterpflicht und die Sichtbarkeit unseres Berufsstands verdient höchste Anerkennung. Für diese Leistung sagen wir heute nicht nur Danke, sondern sprechen ihr unseren ausdrücklichen Respekt und unsere Wertschätzung aus. Ein starkes Amt braucht ein starkes Team. Deshalb freue ich mich besonders auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen stellvertretenden Bundesinnungsmeistern Manuela Heun-Roth und Tim Rehse. Gemeinsam werden wir die anstehenden Aufgaben mit Engagement, Kompetenz und Geschlossenheit angehen. Unser Handwerk ist stark. Ob Folierung, Schilder oder Lichtwerbung – wir gestalten Sichtbarkeit, wir schaffen Orientierung, wir geben unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft ein Gesicht. Darauf können wir stolz sein. Und genau dieses starke Handwerk braucht eine starke Stimme. Eine Stimme, die für alle einsteht – für kleine und große Betriebe, für erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer ebenso wie für den Nachwuchs. Für Qualität, für Fairness und für Zukunft. Unser Blick ist klar nach vorne gerichtet. Die Themen sind klar: Fachkräftesicherung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Stärkung der beruflichen Bildung. Hier werden wir uns mit Nachdruck einbringen. Die Wiedereinführung der Meisterpflicht war ein starkes Signal für unser Handwerk. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen – für Qualität, für Verantwortung und für die Zukunft unseres Gewerks. Ich verstehe mein Amt als Angebot zur Zusammenarbeit. Als Brücke zwischen Innovation und Verantwortung. Und als Stimme für unsere Betriebe – klar, verlässlich und engagiert. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, unser starkes Handwerk weiter sichtbar zu machen junge Menschen für unsere Berufe zu begeistern und geschlossen für die Interessen aller einzustehen Denn nur gemeinsam sind wir stark. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen allen. Lassen Sie uns die Zukunft unseres Handwerks aktiv gestalten. Herzlichen Dank. Ihr Bundesinnungsmeister Frank Berenbrinker









